Pelargonien und ein wenig Geschichte
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Im 16.Jahrhundert kamen mit englischen Seefahrern die ersten wilden Pelargonienarten aus Südafrika nach England.
Da alle exotischen Pflanzen auf den englischen Gütern sehr populär waren, begann sofort eine Entwicklung des Züchtens und Sammelns die bis heute andauert.
Durch Kreuzung von verschiedenen wilden Arten gab es schon sehr bald die ersten Hybriden und man begann die neuen Sorten in Gruppen einzuteilen.
Duftpelargonien waren besonders beliebt, da sie in den Gärten beim Berühren geheimnisvolle Düfte verbreiteten.
Dann wollte man auch größere Blumen, so entstanden die ersten Uniksorten, woraus später die großblumigen englischen Sorten entstanden.
Im 18. Jahrhundert wurden die Pelargonien auch bei den Bürgern sehr populär.

Nachdem die Pelargonien im 19.Jh etwas an Popularität verloren hatten und mit verschiedenen Klischees verbunden waren, scheint nun seit den 90-iger Jahren eine neue Welle des Sammelns und Züchtens in Schwung gekommen zu sein.
Viele neue interessante Sorten vor allem aus Australien (Stellars) und Amerika
( Highfieldsorten etc.) bezeugen diese Entwicklung.

Es gibt über 5000 verschiedene Sorten und jedes Jahr kommen einige neue dazu.

In Skandinavien und Amerika ist das Sammeln von Pelargoniensorten so beliebt, dass die wenigen Anbieter von Stecklingen kaum die Nachfrage bewältigen können.
Dank Internet ist es möglich mit der ganzen Welt zu kommunizieren und gegenseitig Informationen und neue Pflanzen auszutauschen.

Pelargonien sind einfach in der Pflege. Sie danken die Fürsorge, welche man ihnen gibt mit einer Blumenpracht und einer Vielfalt, welche bemerkenswert ist. Sie sind leicht zu überwintern und können viele Jahre alt werden.
Einige wilde Arten sind richtige Heilkräuter und haben in Südafrika ihren festen Platz in jeder Kräuterapotheke.
Außer bei wenigen wilden Arten duften die Blüten nicht. Es sind die Blätter welche beim Berühren ihre Düfte freigeben. Einige Sorten werden in der Parfümherstellung verwendet.

In einer englischen Erzählung mahnt ein Gärtnermeister:
„Hüte dich vor Menschen welche Pelargonien nicht mögen, denn oft haben sie Mängel im Charakter, welche sich durch vieles, lautes und grobes Reden äußert, oder auch durch ein barsches Behandeln von Katzen und anderen Haustieren.“

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